#Detox Woche

Sei außer - gewöhnlich

#Detox Woche

17. April 2019 Blog 0

Hallo!

In diesem Blog möchte ich euch von meiner Detox Woche berichten, die diese Woche aktuell ist. Ich werde dazu für all die, die auch eine Detox Woche starten wollen, ein bisschen was dazu erzählen. Ich verbinde das gleich mit der Verlängerung meiner nächtlichen Fastenzeit. Die meisten kennen das vom Intervall Fasten. Welche Fastenzeit da die richtige ist, hängt von dir selbst ab. Ich würde auch hier nicht nach Buch gehen, sondern nach dem Körper. Wieviel Fastenzeit du dir nehmen solltest, hängt nur von dir und deinem Befinden ab. Der eine braucht morgens wenigstens ein kleines Frühstück, sonst geht gar nichts. Der andere kann gut bis mittags warten, weil er auch ohne Frühstück aus dem Haus kann und in Wallungen kommt. Andere wiederrum kommen super mit „dinner cancelling“ zurecht und verlängern ihre nächtliche Entgiftung indem sie ab 16/17 Uhr nichts mehr essen. Was für mich nie passen würde. Ich bin eher der Typ, der morgens auf sein Frühstück verzichtet. Probier einfach aus, was dir am besten tut! Womit du dich am wohlsten fühlst. Gerade wenn du nebenbei noch arbeitest, musst du gut schauen, womit du noch genügend Kraft für deinen Arbeitsalltag sammelst. Acht da gut auf dich, sonst wird aus Detox eine Stresswoche, und das soll es auf keinen Fall sein.

In meiner Detox Woche geht es hauptsächlich um Reinigung und Verzicht. Reinigung von schädlichen Einflüssen innen und außen. Das heißt, ich achte zum einen auf meine innere Welt, meine Gedanken, Gefühle und Handlungen, die auf alten Gefühlen basieren. Ich nehme mir mehr Zeit für mich, ziehe mich zurück, mache langsam. Lese ein gutes Buch, oder auch mal mehrere gleichzeitig, höre Podcasts zum Thema Ernährung/Entgiftung. Wenn du ein neues Vorhaben hast, wie zum Beispiel die Detox Woche, ist es immer sehr hilfreich, sich auch im Alltag mit dieser Energie zu umgeben. Das kann ich euch nur raten, wenn ihr auch eine Detox Woche starten wollt. Je mehr euer Energiefeld mit Detox und Gesundheit zu tun hat, desto erfolgreicher ist die Detox Woche und euer Erfolg! Man fällt damit nicht so leicht in alte Muster zurück. Ich schaue Kochbücher durch, lese im Internet darüber, nehme mir bewusst Zeit für mich, oft rede ich auch viel weniger. Ich will häufiger allein sein, den Alltag draußen lassen, nach innen schauen und horchen. Weg mit dem Müll, den man sich so häufig antut. Viel Gerede über andere Menschen (damit ist auch zuhören gemeint!), beobachten, was uns alles nicht gefällt, wer uns nicht gefällt, was schon wieder schlimm ist auf der Welt, blablabla. Womit wir unseren Geist so zumüllen, ist abartig! Und es belastet uns. Zeit also, auf soetwas mal mehr zu achten. Wohin gehen meine Gedanken. Was erzählen meine Mitmenschen den ganzen Tag, wo lasse ich mich ein? Wo setze ich mich aus, ohne stopp zu sagen?! Beschallst du dich den ganzen Tag mit Medien? Läuft das Radio ständig, oder der Fernseher? Weil du nicht allein sein magst? Es dir ohne zu ruhig ist? Dann versuch es mal ohne alles. Nur du und die Stille. Es kann sehr ungewohnt sein, aber glaub mir, der Verstand wird immer ruhiger. Er hört auf zu plappern. Göttlich!!

Wann hast du dir zuletzt Ruhe und Zeit für dich genommen? Bist allein spazieren gegangen? Hast geschwiegen? Alles in dir zur Ruhe kommen lassen? Jetzt wäre Zeit dafür. Man kann sich natürlich auch mit einem Buch zurückziehen, wir müssen ja nicht gleich so extrem um die Ecke kommen. Jeder so wie er es mag. Was ich damit meine, ist, dass es einfacher wird, besonders vor dieser Woche, wenn wir uns schon darauf einstellen, dass wir uns in dieser Woche mit Entgiftung beschäftigen. Man kann die Woche gut vorbereiten. Bücher lesen, die Büchereien sind voll davon, oder Berichte lesen. Facebook und Co haben regelmäßig Gruppen dazu. Rüdiger Dahlke hat eine Detox und Fastengruppe, der man sich anschließen kann, und es gibt sicher noch andere. Ich höre mir zur Vorbereitung einiges an, um mich einzustimmen. Mein Feld damit zu nähren. Dann fällt es mir leichter zu starten, als würde ich es mir einfach nur vornehmen. Ich kaufe entsprechend ein, mache mir Pläne und sorge dafür, dass ich keine Termine habe. Wenn mein Sohn bei mir ist, was er diesmal nicht ist, sorge ich dafür, dass er sich häufig verabredet. Weil ich einfach mehr Zeit für mich brauche. Ich besorge mir Natiumhydrogencarbonat oder Basen Bad, damit ich auch über die Haut gut entgiften kann. Das mache ich alle zwei Tage. Manchmal nur die Füße, darüber entgiftet man sehr gut und über Vollbäder.  

Ich schränke ebenso die WLAN Nutzung stark ein. Es gibt diverse Untersuchungen darüber, Rüdiger Dahlke (Arzt und Autor) hat ebenso viel dazu berichtet. Es ist erschreckend und ich will mir nicht ausdenken, was uns alles nicht erzählt wird bzw. was wir gar nicht hören wollen, weil wir uns schon so sehr an unsere Handys gewöhnt haben. Wer geht heute noch ohne aus dem Haus? Und ganz ehrlich, wann machst du dein Handy an? Für viele, ist das Handy der erste Kontakt am Morgen. Bevor der Schatz einen Kuss bekommt, wurden schon die ersten Nachrichten gecheckt… Mein WLAN ist ausgestellt und mein Laptop liegt an der Leine (Lankabel). Ich weiß, es gibt genug Strahlungen um uns herum, das darf auch jeder selber für sich und seine Familie entscheiden/glauben, bei mir ist es so. Nachdem ein Forscher, der zuerst für die Nutzung von Handy und Co war, während der Untersuchung die Seite gewechselt hat, von dem der Satz stammt: „diese Generation Kinder wird die erste sein, die ihre Eltern nicht überlebt“, bin ich da rigoros. Mein Sohn ist 7 Jahre alt und er soll nicht an Hirntumor sterben. Das mag der eine oder andere weltfremd finden, für mich ist es richtig!

Und ich achte in dieser Zeit sehr auf meine Ernährung. Auf das Weglassen von Spritzmitteln, Genussmittel wie Zucker, Kaffee (den schränke ich nur stark ein), weißes Mehl, tierisches Eiweiß, Alkohol.

Ich esse morgens kein Frühstück, weil es mir damit besser geht, als würde ich Joghurt oder Obst zu mir nehmen. Ich vertrage keine Kuhmilch, also kommt nur Lupine, Soja oder Mandelmilch für mich infrage und das schenke ich mir gleich. Ich brauche kein Frühstück. Und damit verlängere ich automatisch meine körperliche Fastenzeit, mir geht es damit gut. Was man gut machen kann, ist Ingwer morgens zu sich zu nehmen. Der wärmt von innen und entgiftet. Auch Zitrone, zusammen mit Ingwer oder ohne, über den Tag verteilt trinken, wärmt und entgiftet. In diesem Falle ist auch Chili gut, oder Zimt. Man kann damit auch gut sein Gemüse würzen. Zum Entgiften ist auch die Spirulina Alge gut geeignet, am besten im Smoothie. Zitrusfrüchte wirken eher kühlend, bis auf die Zitrone, die sehr basenbildend im Körper wirkt, würde ich davon nicht so viel zu mir nehmen, weil es draußen doch noch sehr kühl ist, und man während des Entgiftens oft ein kälteres Körpergefühl hat als man gewohnt ist. Warmes Wasser wirkt zudem Magenberuhigend und hilft gerade morgens ganz gut beim Entgiften.   

Dann esse ich den ganzen Tag nur Gemüse und Obst. Ich versuche möglichst saisonal zu essen, Wurzelgemüse und Kohl in Form von Salaten. Zum Beispiel Krautsalat, Äpfel/Möhren/Rote Beete Salat eignet sich super. Ich versuche darauf zu achten, 60% roh zu mir zu nehmen, indem ich viel Salat esse und mit Smoothie mache. Aber ich stresse mich nicht. Wenn es aufgrund des Alltags nicht geht, esse ich gekochtes/gedünstetes Gemüse. Vor meiner ersten Detox Woche, dachte ich noch, dass ist nicht machbar, aber es geht eigentlich recht gut. Ich dünste mir viel, zur Zeit stehe ich besonders auf Mangold, oder ich esse gebackenes Gemüse mit viel Kräutern und kein Salz. Salz soll auch reduziert werden, ich verzichte ganz darauf, ich habe gute leckere Kräuter. Eine Suppe zum Abend ist ebenfalls sehr lecker, ich schmecke viel mit Tomatensaft oder Tomatenkonzentrat ab, das gibt einen besseren Geschmack als Wasser finde ich. Auch getrocknete Tomaten kann man gut mit in die Suppe geben. Der Tagesablauf sieht also ungefähr so aus:

Morgens: Smoothie

Mittags: Salat oder gedünstetes Gemüse

Abends: Salat oder gedünstetes Gemüse, evlt. danach noch eine Suppe

Je nachdem wie hungrig du bist, kannst du so viel Gemüse essen, wie du benötigst, um satt und zufrieden zu sein. Der Körper soll sich natürlich auch umstellen und nicht so riesige Mengen verdrücken, aber du sollst dich auch wohl fühlen. Der Smoothie kann gern auch mit jungen Brennnesselblättern, Löwenzahn (Achtung, bitter), Giersch und kleinen Blüten die bereits zu finden sind, verfeinert werden. Chlorophyll findest du ansonsten auch in der Spirulina Alge.   

Zwei super gute Bücher zu Rohkost essen sind: Rohessenz. 180 Köstliche Rezepte für ein Leben mit ungegarter Kost; von David Cote & Mathieu Gallant. Es ist sehr umfangreich und man kann sogar Lasagne in Rohform machen. Ich beschreibe und verlinke es in meinen Buchempfehlungen. Auch das Buch: „Was dein Herz begehrt“; von Ute Ludwig Achim Sauerberg, ist echt super, sehr empfehlenswert, wenn man mehr Rohkost essen möchte. Auch verlinkt, in den Buchempfehlungen. Ich werde für euch noch weitere Bücher zum Thema Fasten verlinken.

Der Körper kommt zur Ruhe, das Gemüt kommt zur Ruhe, daher ist es gut, wenn man ein bisschen Zeit hat und nicht zig Termine abzuarbeiten versucht. Dann kann innen und außen gut entgiften und entschleunigen.

Mir geht es in dieser Woche immer sehr gut, der Körper verliert meistens bis zu 5 Kilo Körpergewicht am Anfang und man fühlt sich leichter, auch weil sich nicht mehr alles um das Essen dreht. Es ist wie ein Hausputz von innen und ich kann es nur empfehlen!

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