Deine Berufung

Sei außer - gewöhnlich

Deine Berufung

31. Januar 2020 Blog 0

Im Moment ist im Frauenseminar ein großes Thema aktuell: „Was ist meine Berufung? Wie komme ich meiner Berufung auf die Spur? Und was steht mir noch im Weg?“

Das Thema ist natürlich aktuell, weil man sich selber immer näherkommt, sobald man beginnt, in die Selbstentwicklung zu gehen. Wenn du weißt wer du bist, was dich ausmacht, was du für Werte und Stärken besitzt, spürst du auch, was dir nicht guttut und wo du dich noch immer beschneidest, weil du falschen Glaubenssätzen aufsitzt. Du nimmst auch wahr, dass du dich vielleicht noch nicht ausreichend einbringen kannst, mit dem was du mitbringst und das macht unzufrieden.

Arbeit und Privatleben gedanklich zu trennen ist ein Trugschluss. Wir leben 24 Stunden am Tag, zeigen uns 24 Std. am Tag, wirken, handeln, bringen uns ein (oder eben nicht) – wir sind, 24 Std. am Tag.

Unsere Stärken, Schwächen, Werte, Motivatoren, Visionen etc. begleiten uns ebenfalls 24 Std. Und sie wollen sich durch uns ausdrücken. Wir wollen uns ausdrücken! Wir strahlen, wenn wir nach unseren Werten leben, und verkümmern, wenn unsere Werte nicht anerkannt, nicht gelebt werden können. Weil wir uns in unserem Tun nicht wiederfinden können. Dann wird die Arbeit stupide und lustlos erledigt, oder wie einige sagen „Mein Job ist mir egal, ich mache das nur, für das Schmerzensgeld, das ich am Ende des Monats erhalte.“

Was für ein Trugschluss. Du verbringst soviel Zeit mit deinem Job, dass das natürlich Einfluss auf dein Leben, dein ICH, dein Wesen hat. Und zwar egal, wieviele Stunden du arbeitest. Jede Stunde, die du unbeteiligt mit „Autopilot“ lebst, ist eine verlorene Stunde.

Es hat niemand etwas von dir, weder du, deine Seele, noch dein Arbeitgeber oder deine Kunden,… Jeder der mit dir zu tun hat, wird spüren, dass du gar nicht da bist. Es strahlt aus jeder Pore deines Körpers – deine Unzufriedenheit.

Wir alle kennen Menschen, die nur noch anwesend sind in ihrem Job. Und wir haben sofort ein Gefühl dazu. Denk an die eine Kassiererin, wegen der du die Kasse wechseln würdest. Denk an die eine Servicekraft, bei der du am liebsten gar nicht bestellen möchtest. Denk an den muffeligen Hausmeister, der nicht mal guten Morgen sagen kann. Es gibt unzählige Beispiele für Menschen, die in ihrem Job nicht glücklich sind. Und ganz ehrlich. Glaubst du, dass sie das gut trennen können? Ach, das ist nur mein Job, in meiner Freizeit bin ich ganz anders. Ausgeglichen, fröhlich, beschwingt… Ganz sicher nicht.

Schlechte Lebenszeit wirkt sich aus! Wie sich alles auswirkt was du tust. Es hat einen schlimmen Einfluss auf dich und dein Leben. Du schwingst anders. Und damit zieht du Menschen an, die ebenfalls so schwingen und das sind die Nörgler, Jammerer, alle die, die unzufrieden sind. Wenn du mir nicht glaubst, schau dich um. Wer ist da so um dich. Wie sind die Menschen drauf? Sind sie glücklich? Strahlen sie Freude über ihr Leben aus?

Wenn nicht, überprüfe auch du, wo du in deinem Leben unzufrieden bist. Und dann ändere etwas. Mann kann IMMER etwas ändern. Du musst den Gedanken nur zulassen.

Lass nicht mehr zu, dass du dich nicht entfalten kannst, da wo du bist. Ob das dein Zuhause ist, dein Job, ein Verein, oder der Freundeskreis. Niemand hat das Recht dich zu beschneiden. Aber zunächst, darfst du dir selbst erlauben DU zu sein. Und zwar so, wie du bist!  

Ich arbeite gerade an einem kleinen Online Workshop zum Thema Berufung. Es wird eine kleine Reise zu dir selbst und danach ist dir völlig klar, wer du bist, besonders im beruflichen Kontext, was du brauchst und wo du hin willst. Ich freue mich riesig drauf!

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