Nachbereitung

Sei außer - gewöhnlich

Das Lösungsbild ist uns oftmals noch fremd. Sich von dem „alten“ Bild zu trennen, fällt häufig nicht leicht. Hilfreich ist dann, möglichst sofort eine Veränderung durchzuführen. Am besten innerhalb von 72 Stunden.

Das kann in der Umsetzung bedeuten, die neue Geschichte unverzüglich aufzuschreiben und täglich durchzulesen, um sie zu verinnerlichen. Wenn mein bisheriger innerer Dialog zu dem Glauben führte, dass meine Mutter mich nicht geliebt hat und mir in der Aufstellung deutlich wurde, dass meine Annahme ein Irrglaube war, so kann ich meine traurigen Gefühle verändern, in dem ich mir täglich durchlese, was ich erlebt und gehört habe.

Ich überschreibe damit meine alte Überzeugung, bis sich mein alter Glaubenssatz transformiert. Wichtig dabei ist, dass das in der Aufstellung erlebte Gefühl ebenso fest verankert wird. Gemeinsam mit den Aufzeichnungen wird diese emotionale Erfahrung täglich erlebt und verändert so unseren Gefühlszustand. Unserer neuen positiven Gefühle spielen dabei eine große Rolle. Wenn der Kopf zwar gesehen hat, wie die Situation sich dargestellte, aber unser Gefühl noch immer überzeugt davon ist, dass „meine Mama mich nicht geliebt hat“, wird sich das alte Bild wieder vor das neue drängen.

Sollte das bei dir der Fall sein, bist du herzlich eingeladen, dich bei mir zu melden. Vielleicht ist ein metales Training hilfreich bei der Umsetzung des neuen Bildes.

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